Personalratswahl im WDR

Die Zukunft und die Vielfalt der Medien liegen mir sehr am Herzen. Diese Zukunft gestalte ich in der Politik und in meiner Gewerkschaft ver.di aktiv mit. Sie hängt für mich nicht zuletzt ab von motivierten Kolleginnen und Kollegen. Hierzu ist es auch wichtig, dass die Rechte als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im WDR ernst genommen und durchgesetzt werden.

Seit dem Mitte 2011 gilt in NRW das neue Landespersonalvertretungsgesetz, dass die Mitbestimmung auch im WDR regelt. Darin ist auch die ausdrückliche Mitbestimmung in „Rationalisierungs-, Technologie- und Organisationsangelegenheiten“ geregelt. Auch vor Organisationsentscheidungen, die beteiligungspflichtige Maßnahmen zur Folge haben, ist der Personalrat frühzeitig und fortlaufend zu informieren.

Eine besonders wichtige Neuerung ist, dass nun auch Freie KollegInnen an den Wahlen zum Personalrat teilnehmen dürfen sowie AÜG-Kräfte. Hier geht es, wie bei den Festangestellten, um die Überwachung der Tarifverträge, aber auch um ganz spezielle Arbeitsbedingungen.

Persönlich freue ich mich über die Wiedereingliederung der Belegschaft der WDR Gebäudemanagement GmbH in den WDR zum August 2012. Noch besser wäre es gewesen, die KollegInnen gar nicht erst auszugliedern. Zu solchen Fehlentscheidungen kommt es, weil politisch die falschen Rahmenbedingungen gesetzt wurden und die KEF einen pauschalen Planstellendeckel beschließen konnte. Hier muss politisch nachgebessert werden, damit solche Fehler in Zukunft nicht mehr passieren.

Als Personalratsmitglied gibt es viel zu tun. Prekäre Arbeitsverhältnisse mit immer mehr Zeitverträgen sind ein wichtiges Feld. Auch ich habe lange unter der ständigen Ungewissheit leiden müssen, ob ein Mensch weiter im WDR bleiben kann oder nicht. Auch die zunehmende Arbeitsverdichtung und die daraus entstehenden gesundheitlichen Folgen in der Belegschaft sind ein großes Arbeitsfeld.

Ver.di Seite zur Personalratswahl im WDR.